GSAK: Österreichkarten für den Splitscreen

Ich habe für GSAK Datenfiles von 2 Karten von basemap.at erzeugt, damit man diese im Splitscreen oder Kartenmakros verwenden kann. Bei basemap.at handelt es sich um frei verfügbares, amtliches Kartenmaterial der 9 Bundesländer samt deren Partner. Die basemap.at Orthofotos sind soweit ich es getestet habe aktueller als jene von Google und Bing. Zusätzlich empfehle ich noch die Installation der Kompass-Karte, auf der viele Wanderwege, Gasthäuser/Almhütten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Denkmäler etc. verzeichnet sind.

Wie funktioniert die Installation in GSAK? Ganz einfach:

  1. Installiert das GsakMapTypes-Makro
  2. Startet es einmal. Es erscheint eine Liste mit allen verfügbaren Karten. Hier wählt ihr "basemap.at Orthofoto", "basemap.at Standard", "Kompass DE" aus, und ev. unerwünschte Karten ab. Abschließend auf den Install-Knopf.
  3. Nun sind die neuen Karten in den Split-Screen Varianten "Full Display" und "Google Maps" rechts oben in der Karte auswählbar. Sowie auch in den beiden unterhalb beschriebenen Kartenmakros.

GSAK: Mehrere Caches zugleich auf Karte darstellen

Standardmäßig wird auf der Karte im Splitscreen in den Formaten "Full Display" und "Google maps" nur der in der Tabelle aktuell markierte Cache angezeigt. Es gibt 2 Makros, mit deren Hilfe man aber sämtliche in GSAK gefilterten (bzw. eine einstellbare Anzahl) Caches sich gleichzeitig anzeigen lassen kann.

A) Google Maps Nearest V3 für den Splitscreeen

  1. Installiert das Makro Google Maps Nearest V3
  2. Nun steht euch in der Split-Screen-Format Auswahlliste unten ein weiterer Eintrag "Map Nearest V3" zur Verfügung
  3. wenn ihr diesen in der Liste auswählt und anschließend in der Karte die rechte Maustaste drückt und "Options" wählt, könnt ihr das Kartenmakro an eure Wünsche anpassen

Z.B. "Number of nearest caches": Wieviele der nahe gelegensten Caches sollen gleichzeitig angezeigt werden.
"Show Childwaypoints": Sollen auch die Additional Waypoints (Parkplatz, Stages) angezeigt werden
"Show Separation Circles": Zeichnet um jeden Cache einen Kreis mit dem Radius, der darunter bei "Circle Radius" eingetragen ist. Z.b der Wert "0,161" entspricht den berühmten 161 m, innhalb denen man keinen anderen Cache platzieren darf.
"Text Labels": Art und Textgröße der Cachebeschriftung in der Karte.

Wenn man in der Karte einen Cache mit der linken Maustaste anklickt, öffnet sich ein kleines Infofenster.
Wenn man in die Karte mit rechter Maustaste klickt und "Show chosen xy caches", dann zoomt die Karte automatisch so, dass alle Caches zu sehen sind.

B) Google Map V3 für den Browser

Hier wird die Karte im Standardbrowser geöffnet und zwar als Vollbild.

  1. Installiert das Makro Google Map V3
  2. ev. die Anzahl der darzustellenden Caches durch Filtern verkleinern, sonst werden alle in der Datenbank vorhandenen angezeigt
  3. haltet (nur beim 1. Start und sonst optional) die Umschalt-Taste und startet das Makro. Nun öffnet sich ein Dialogfenster für Einstellungen. Die Einstellungen sind teilweise identisch zum vorigen Makro.
    "Hide Clustering if Caches below": Die Maximalanzahl an Caches bis zu der noch die einzelnen Caches auf der Karte gezeichnet werde, über diesem Wert werden sie zu sog. "Clusters" zusammengefasst.

Auf der Karte werden Caches, deren Marker sich überlappen würden, zu einem einzigen runden Marker mit einer Zahl innen, sogenannten "Cluster", zusammengefasst. Klickt man auf so einen Cluster, dann zoomt die Karte automatisch soweit hinein, dass man alle einzelnen Caches dieses Clusters sieht.
Wenn man in der Karte einen Cache mit der linken Maustaste anklickt, öffnet sich ein kleines Infofenster.
Wenn man in die Karte mit rechter Maustaste klickt kann man das Clustering ein/ausschalten/anpassen und auch die Cachebeschriftung ein/ausschalten ("Toggle label visibility")

GSAK: Grenzen anzeigen

Für alle, die schauen wollen, in welchem Land, Bundesland, Bezirk, Gemeinde ein Doserl nun genau liegt.

  1. per F2-Taste den Split Screen einschalten falls dieser noch nicht angezeigt wird
  2. oben in der Split-Screen-Format Auswahlliste "Google Maps" wählen.
    alternativ zum Split-Screen bietet diese Möglichkeit auch das oben erwähnte Makro "Google Map V3"
  3. rechts oben in der Karte gewünschte Kartenquelle wählen
  4. rechtsklick in Karte, "Toggle Boundaries"

Nun wird die Karte mit einem, wie ich finde, extrem übersichtlichen Overlay aus bunten openstreetmap-Grenzen überlagert. Diese sind inzwischen in Ö schon quasi überall extrem genau. Viel zuverlässiger als jene von Google Maps/Earth. Als Referenzkarte mit den amtlichen Grenzen bietet sich natürlich die basemap.at Standard an. Mit dieser kann man dann ganz sichergehen, dass die openstreetmap-Grenzen in jenem Bereich wirklich genau sind.

Ein Beispiel, der Cache St. Pöltnerhütte 22.08.1934. Das ist ein waschechter Salzburger. Im Screenshot seht ihr, dass dies durch das färbige Openstreetmap-Overlay (welches exakt den amtlichen Grenzen auf der basemap.at Standard entspricht) bestätigt wird. Laut gestrichelter Google-Maps Grenze würde er aber ein Tiroler sein. Beide Grenzen weichen an dieser Stelle gut 200 m voneinander ab.

GSAK: Bezirks- und Bundeslandkarten für Statistikmakro

Wer im GSAK das Statistikmakro "All Purpose Statistics Generator" verwendet oder es im Profil eines anderes Cachers gesehen hat, kennt ja diese Karten, die einem anzeigen in welchen Bundesländern oder Bezirken man überall schon Caches gefunden hat und diese je nach Anzahl entsprechend einfärbt.
Die österreichischen Karten hab ich inklusive den "neuen" steirischen Bezirken, sowie nun mit den Wiener Gemeindebezirken neu gezeichnet. Auch gab's einige Verbesserungen "unter der Haube" bei den zugrunde liegenden Grenzpolygonen.

Installation und Erzeugung

1) Bundesländer/Bezirke ALLER Caches aktualisieren

Das ist nur etwa 1,2 mal pro Jahr nötig, damit von Cacheownern versehentlich falsch gesetzte Bundesländer und Caches mit Korrigierten Koordinaten, die dadurch in einen anderes Bundesland/Bezirk gewandert sind, das richtige Bundesland/Bezirk von GSAK erhalten. Ansonsten reicht es die Einstellung von Punkt 2) zu verwenden.

2) Nur Bezirke NEUER Caches und Caches mit fehlendem Bundesland aktualisieren

Achtung dieser Schritt ist wichtig! Oben bei Punkt 1) wurden ALLE Caches aktualisiert, was ganz schön lange (1-2 Minuten) dauern kann. Das ist aber nur selten nötig. Normalerweise reicht es, nur die fehlenden Bezirke und ev. das im Listing fehlende Bundesland bei neuen Caches zu ermitteln, was nur ca. 5-10 Sek. benötigt.

3) Karten installieren

Das war's, die Statistik mit beiden Österreich-Karte wird nun generiert, Gratulation! :-D
Der HTML-Code der Statistik wurde auch automatisch in die Windows-Zwischenablage kopiert, sodass ihr sie dann ganz einfach per "Einfügen" (Strg+V Tasten) in euer geocaching.com Profil einfügen könnt.

Geocaching.com Webseite: Österreichkarten

Normalerweise kann man auf der Geocaching.com Webseite für die große Cachekarte und die kleinen Karten auf den Listingseiten nur Openstreetmap-Karten (Leaflet) und zusätzlich (nur für Premium-Member) Google Karten zur Anzeige auswählen. Mit folgender Anleitung kann man dazu auch spezielle Österreich-Karten, und im Prinzip noch viele andere, verwenden.
Die da wären: basemap.at, dabei handelt es sich um frei verfügbares, amtliches Kartenmaterial der 9 Bundesländer samt deren Partner. Die basemap.at Orthofotos sind soweit ich es getestet habe aktueller als jene von Google und Bing. Zusätzlich empfehle ich noch die Installation der Kompass-Karte, auf der viele Wanderwege, Gasthäuser/Almhütten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Denkmäler etc. verzeichnet sind.

Die Lösung basiert auf dem Skript Geocaching Map Enhancements für das Browser Add-on "Greasemonkey" (für Firefox), bzw. auch für andere Browser (Chrome, etc.) möglich. Ich beschreibe die Installation für Firefox, für andere Browser bitte hier nachlesen.

  1. Wer es nicht ohnehin schon hat: Das Firefox Add-on Greasemonkey installieren
  2. Geocaching Map Enhancements aufrufen, rechts oben den grünen "Install"-Knopf drücken. Das Skript wird nun installiert.
  3. Browser neu starten und von einer Cacheseite aus "View Larger Map" (oder direkt per Link) die große Cachingkarte öffnen.
  4. nur bei Premium Membern nötig: Klickt auf den ganz linken grünen Streifen und dann auf "Set Map Preferences". Dort klickt ihr unter "Leaflet" auf Select. (Das Kartenskript funktioniert nämlich nur mit Leaflet, nicht mit Google maps)
  5. klickt unten in der Karte auf das Zahnrad und wählt im folgenden Dialogfenster den "Manage maps"-Tab. Im kleinen Fenster unter "Add map sources" gebt ihr per Copy&Paste folgendes ein:

    [ {"alt":"Basemap.at Standard","tileUrl":"http://maps{s}.wien.gv.at/basemap/geolandbasemap/normal/google3857/{z}/{y}/{x}.png","subdomains":"1234","minZoom":8,"maxZoom":19,"attribution":"Basemap.at"}, {"alt":"Basemap.at Orthofotos","tileUrl":"http://maps{s}.wien.gv.at/basemap/bmaporthofoto30cm/normal/google3857/{z}/{y}/{x}.jpeg","subdomains":"1234","minZoom":8,"maxZoom":19,"attribution":"Basemap.at"}, {"alt":"Kompass","tileUrl":"http://ec{s}.cdn.ecmaps.de/WmsGateway.ashx.jpg?Experience=kompass&MapStyle=KOMPASS%20Touristik&TileX={x}&TileY={y}&ZoomLevel={z}","subdomains":"0123","minZoom":8,"maxZoom":15,"attribution":"maps.kompass.at"}, {"alt":"Schattierung #2","tileUrl":"http://129.206.74.245:8004/tms_hs.ashx?x={x}&y={y}&z={z}","overlay":true,"minZoom":8,"maxZoom":18,"attribution":"openmapsurfer.uni-hd.de","opacity":0.7}, {"alt":"Basemap.at Overlay","tileUrl":"http://maps{s}.wien.gv.at/basemap/bmapoverlay/normal/google3857/{z}/{y}/{x}.png","subdomains":"1234","minZoom":8,"maxZoom":19,"overlay":true,"attribution":"Basemap.at","ignore":false}, {"alt":"Gebiete, Grenzen","tileUrl":"http://129.206.74.245:8007/tms_b.ashx?x={x}&y={y}&z={z}","minZoom":8,"maxZoom":18,"overlay":true,"attribution":"openmapsurfer.uni-hd.de","ignore":false} ]

  6. klickt rechts daneben auf "Add"
  7. geht zum Tab "Map display". Die neuen Karten (3 mal basemap.at, Kompass, Schattierung #2 (Overlay), Gebiete,Grenzen) sollten angehakerlt bleiben, bei nicht benötigten Karten könnt ihr das Hakerl entfernen. Bei "Default map source" wählt ihr jene Karte aus, die immer zuerst beim Starten der großen Karte erscheinen soll.
  8. im Tab "Other" könnt ihr bei "Labels" einstelle ob beim Drüberfahren über ein Cachesysmbol mit der Maus dessen Name oder GC-Code angezeigt wird. mit dem Schieberegler "Map brightness" kann man die Kartenhelligkeit einstellen (bei abgedunkelten Karten leuchten die Cachesymbole mehr heraus)
    Dann unten auf "Save"
  9. Wenn ihr nun in der Karte rechts oben auf das Layersymbol klickt, stehen euch die neuen Karten zur Verfügung. Bei den Layern "Schattierung #2", "Gebiete, Grenzen" und "basemap.at Overlay" handelt es sich um sog. Overlays, welche über andere Karten darüber geblendet werden.
    - "Schattierung #2" ist eine Schattierung, die Hügel und Berge auf Karten plastisch erscheinen lässt.
    - "basemap.at Overlay" enthält Straßennamen, Hausnummern, Berggipfel und amtliche Grenzen zum darüber blenden über z.B. Luftfotokarten.
    - "Gebiete, Grenzen" blendet färbige Grenzlinien und Gebietsnamen von Ländern, Bundesländern, Bezirken und Gemeinden ein. Diese basieren auf der Openstreetmap, also an den meisten Stellen in Österreich ziemlich genau. Zum Abgleich kann man noch das vorige Overlay "basemap.at Overlay" einblenden, auf der die amtlichen Grenzlinien sichtbar sind.
  10. man kann auch für die untere der 2 kleinen Karten auf Cachelistingseiten diese neuen Karten aktiveren, dazu muss man aus technischen Gründen aber nochmal extra Hand anlegen: Klickt ganz oben rechts auf einer Cacheseite (nicht in der großen Cachingkarte von zuvor - in der Browseradressleiste darf kein "https" stehen!!) neben eurem Namen auf den "Pfeil nach unten"-Knopf und dann auf "Geocaching Map Enhancements". Nun nochmals das selbe Spiel der Punkte 5. - 9.
Das Skript kann übrigens noch ein paar Extra-Gustostückl, öffnet dazu die große Karte: